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Neu:

Neues Buch erschienen:
Die Liturgie der Karwoche und der Osternacht
Ihre Symbole, Zeichen, liturgischen Besonderheiten und deren Bedeutung – Eine liturgisch geistliche Betrachtung
von Ulrich Engel
12,5 x 19,0 cm, 140 Seiten, Broschur, ISBN: 978-3-9813003-1-4
9,90 Euro (D), 10,20 Euro (A)
Media Maria Verlag, Illertissen
Tel. +49(0)7303/17 14 51
Fax +49(0)7303/92 89 55 oder www.media-maria.de E-Mail:buch@media-maria.de
Über dieses Buch
Schriften:
Verlust des Mysteriums in der Liturgie
Die Vorbereitung auf die Feier der Krankenkommunion
Über den Empfang der Heiligen Kommunion
Mi
03
Mär
2010
Predigttext zu Lesung und Evangelium vom 28.02.2010: Verklärung des Herrn - das Alte Testament ist unentbehrlich (Zweiter Fastensonntag)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
wie wir an jedem ersten Fastensonntag das Evangelium von den Versuchungen Jesu durch den Teufel in der Wüste hören, so an jedem zweiten Fastensonntag das Evangelium von der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor, beide Evangelien jeweils entsprechend dem jeweiligen Lesejahr, in diesem Jahr also die Überlieferung nach dem Evangelisten Lukas.
Es ist ein erhabenes Bild, das da heute vor unseren Augen entsteht. Der Herr befindet sich allein mit Petrus, Jakobus und Johannes, die gewissermaßen den innersten Kreis der Apostel bilden, auf dem Berg. Und während der Herr betete, veränderte sich plötzlich sein Aussehen und sein Gewand wurde leuchtend weiß. War bisher die wahre göttliche Natur des Herrn gleichsam unter seiner wahren menschlichen Natur verborgen, so wird diese jetzt gleichsam durchsichtig und transparent für seine göttliche Natur und verändert sich dabei selbst und nimmt teil an der Herrlichkeit des Gottessohnes. Diese Verherrlichung seiner wahren menschlichen Natur ist das, was wir Verklärung (lat.: transfiguratio = Umbildung, Umgestaltung) des natürlichen Leibes nennen.
Sa
27
Feb
2010
Predigt vom 21.02.2010: Der Unsterbliche ist nicht gekommen, um das Sterbliche zu bedienen (Erster Fastensonntag)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
heute vor sechs Wochen feierten wir die Taufe des Herrn. Bei dieser Gelegenheit – so erinnern wir uns – kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf den Herrn herab, um ihn zu stärken und ihm die Kraft für die Erfüllung seiner Sendung zu geben, die er von seinem Vater hat und um derentwillen er Mensch geworden ist. Dieser Auftrag des Herrn von seinem Vater lautet, die Schöpfung als Ganze - darin auch die gesamte Menschheit - aus der Gewalt und Herrschaft des Teufels zu befreien und die gesamte Schöpfung, die dem Teufel seit der Ursünde der Stammeltern im Paradies verfallen war, wieder dem Vater zurückzubringen und zurückzugeben, weil ihm als dem Schöpfer die Schöpfung ganz allein gehört.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, stellen Sie sich einmal vor, dieser Auftrag wäre an Sie ergangen. Wie hätten Sie die Sache angepackt? Wie würde man das heute in der Kirche anstellen? Man hält eine Sitzung ab und bildet eine Kommission, die entwickelt eine Strategie, es werden die passenden Leute ausgewählt und die Dienste verteilt. Doch was geschieht hier? Der Herr entsteigt nach seiner Taufe den Fluten des Jordan, gesalbt mit der Fülle des Heiligen Geistes.