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Verlust des Mysteriums in der Liturgie
Die Vorbereitung auf die Feier der Krankenkommunion
Über den Empfang der Heiligen Kommunion
Mo
08
Feb
2010
Predigt vom 02.02.2010, "Darstellung des Herrn"
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
im ersten Teil des Evangeliums hören wir zunächst den Anlass, aus dem Maria und Joseph mit dem 40 Tage alten Kind nach Jerusalem in den Tempel kommen. Maria und Joseph gehen aus zwei Gründen in den Tempel nach Jerusalem: Erstens, weil die Mutter Gottes nach 40 Tagen ihr Reinigungsopfer darbringen will, so wie es das Gesetz des Mose bestimmt. Darin ist vorgesehen, dass eine Mutter 40 Tage nach der Geburt eines Bübchens und 80 Tage nach der Geburt eines Mädchens das Reinigungsopfer darbringt, das aus zwei Turteltauben oder zwei jungen Tauben besteht, wie es hier heißt, um wieder kultisch rein zu werden. Und zweitens kommen sie, um ihren Erstgeborenen gemäß dem mosaischen Gesetz Gott zu weihen.
Sa
06
Feb
2010
Predigt vom 31.01.2010: Selbstlos im Dienst am Ganzen - Ewigkeitswert hat nur die Liebe (4. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
dieser wunderschöne Text des Hohenliedes der Liebe aus dem 1. Korintherbrief des heiligen Paulus steht in einem Gesamtzusammenhang, den wir berücksichtigen müssen, um den Hintergrund zu haben, vor dem ihn Paulus den Korinthern schreibt. Davon wird schon am letzten Sonntag in der 2. Lesung berichtet. Sie erinnern sich: Im Text vom letzten Sonntag heißt es, dass der Leib der Kirche ein einziger organischer Leib mit vielen, verschiedenartigen Gliedern ist, denen der Heilige Geist jeweils seine Gaben (Charismen) verliehen hat. Durch die Kirche und ihre Glieder müssen viele Aufgaben und Dienste verrichtet werden, die der Mensch nicht einfach aus sich selbst heraus leisten kann, sondern wofür er in übernatürlicher Weise befähigt sein muss - durch die sogenannten Gnadengaben des Heiligen Geistes. Der Geist Gottes, der Heilige Geist, schenkt den Christen, welche im Sakrament der Taufe Glieder an diesem Leib geworden sind, Gnadengaben. Dem Einen solche, dem Nächsten andere. Da ist die Rede von der Gabe zu lehren, zu heilen, zu leiten, den apostolischen Dienst zu versehen, prophetischen Redens und so weiter. Nach dieser Rekapitulation ist Ihnen der Text vom vergangenen Sonntag sicher wieder präsent.