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Menschen "finden keinen Trost in einer Wahrheit, die für sie keine Wirklichkeit, sondern eine Meinung ist."

John Henry Kardinal Newman (1801 - 1890)



Pfarrer Ulrich Engel begrüßt Sie herzlich auf seiner Homepage!

 

 

 

Neu:

Neues Buch erschienen:

Die Liturgie der Karwoche und der Osternacht

Ihre Symbole, Zeichen, liturgischen Besonderheiten und deren Bedeutung – Eine liturgisch geistliche Betrachtung

von Ulrich Engel

12,5 x 19,0 cm, 140 Seiten, Broschur, ISBN: 978-3-9813003-1-4

9,90 Euro (D), 10,20 Euro (A)

 

Media Maria Verlag, Illertissen

Tel. +49(0)7303/17 14 51

Fax +49(0)7303/92 89 55  oder  www.media-maria.de  E-Mail:buch@media-maria.de

 

 

Über dieses Buch

 

Do

29

Jul

2010

Predigt vom 18.07.2010: Erst Beten und auf Gott hören – dann arbeiten! (16. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,

 

mit dem heutigen Evangelium haben wohl fast alle ihre Schwierigkeiten, besonders die Hausfrauen. Sie fühlen sich vom Herrn versetzt und durch seine Antwort an Martha verunsichert und irritiert.

 

Da kommt der Herr zu Martha und ihrer Schwester Maria, den Schwestern des Lazarus, zu Besuch. Wie wir aus anderen Teilen des Evangeliums wissen, sind sie einander freundschaftlich verbunden. Und wir dürfen sicher sein, dass sich nicht nur die beiden Schwestern über den Besuch des Herrn freuen, sondern auch der Herr nicht weniger.

Martha will ihrer Freude und ihrer Liebe zum Herrn dadurch Ausdruck verleihen, dass sie den Herrn bewirtet. Der Herr soll sich bei ihnen „wohlfühlen“. Und so wirbelt sie in der Küche, kocht Kaffee, schneidet Kuchen auf – ich sage es einmal so, um die Situation ganz nahe herbeizuholen.

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Do

29

Jul

2010

Predigt vom 11.07.2010: Parteiungen sind zerstörerisch (15. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,

 

die Evangelien der drei vergangenen Sonntage hatten die Nachfolge Christi thematisiert. Dieses Thema wird heute durch ein anderes Thema abgelöst, das vorrangig und erstrangig ist: Die Frage danach, was ich tun muss, um in das ewige Leben zu gelangen und das himmlische - nicht das irdische - Leben zu gewinnen. Diese Frage stellt ein Gesetzeslehrer dem Herrn, der ihn auf dem Weg nach Jerusalem trifft. Auch für jeden einzelnen von uns ist diese Frage von allergrößter Bedeutung, ist sie doch die Frage nach dem Weg zu unserem einzigen Ziel unseres Lebens. Es heißt hier zugleich: "Der Gesetzeslehrer wollte den Herrn mit dieser Frage auf die Probe stellen.“ Man hat im Evangelium immer wieder den Eindruck, als sei das öffentliche Leben des Herrn ein einziges Examen und eine Prüfung des Herrn durch Pharisäer, Sadduzäer, Schriftgelehrte und Gesetzeslehrer - alle kommen und wollen ihn eigentlich nur aufs Kreuz legen. Der Herr verweist ihn auf die Thora, das alttestamentliche Gesetz, und sagt: "Du willst in den Himmel kommen? Na, du bist doch Gesetzeslehrer! Da müsstest du dir die Frage doch eigentlich selbst beantworten können. Was steht denn im Gesetz?" - "Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst." - Der Herr bestätigt ihm das: "Du hast richtig geantwortet. Also handle danach und du wirst leben!“ Mach's - und es ist gut, dann wirst du das ewige Leben erlangen.

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